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Industriekauffrau(mann)

Der Beruf

Arbeitsgebiet und berufliche Fähigkeiten:
Mit Beginn des Schuljahres 2002/2003 trat sowohl der neue Lehrplan als auch die neue Ausbildungsverordnung für den Ausbildungsberuf Industriekauffrau(mann) in Kraft. Die Neugestaltung wurde erforderlich, da die Aufgabenstellung der Industriekaufleute heute in ihren Arbeitsfeldern ein geschäftsorientiertes Handeln erfordert. Während der gesamten Ausbildung werden deshalb in Verbindung mit den Fachqualifikationen auch arbeitsfeldübergreifende Qualifikationen, wie die Anwendung von Informations- und Telekommunikationssystemen, Fremdsprachen sowie Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Innovation vermittelt.

Leitbild ist nicht mehr der abwicklungsorientierte Sachbearbeiter in den klassischen kaufmännischen Funktionsbereichen Beschaffung, Produktion und Absatz, sondern der kundenorientierte Sachbearbeiter, der team-, prozess- und projektorientiert unter Verwendung aktueller Informations-, Kommunikations- und Medientechniken an der Erstellung von kundengerechten Problemlösungen arbeitet. In den jeweiligen Einsatzgebieten sollen über Fachaufgaben die bis dahin erworbenen Qualifikationen durch die selbstständige Verknüpfung von Teilprozessen vertieft werden. Das kaufmännisch-betriebswirtschaftliche Aufgabenfeld der Industriekauffrau(mann) erstreckt sich über alle Funktionen eines eines Unternehmens unterschiedlicher Branchen und Größen.

Industriekaufleute unterstützen sämtliche Unternehmensprozesse aus betriebswirtschaftlicher Sicht, von der Auftragsanbahnung bis zum Kundenservice nach der Auftragsrealisierung. Sie können dabei sowohl in den kaufmännischen Kernfunktionen Beschaffung, Produktion, Absatz, Bevorratung, Personalwesen und Leistungsabrechnung als auch in Verbindung mit anderen Fachabteilungen in konkreten Projekten tätig sein. Einsatzgebiete sind darüber hinaus künftig der Außendienst, die Logistik, das Product Management, die Investitionsplanung, der E-Commerce, das Supply Chain Management sowie der IT-Bereich.

Die schulischen Kernfächer bilden die „Betrieblichen Geschäftsprozesse“ und die Kaufmännische Steuerung und Kontrolle. Daneben werden wie bisher auch die Fächer Religion, Sozialkunde, Allgemeine Wirtschaftslehre und Englisch unterrichtet. An Stelle des Faches Deutsch wird das Fach „Plus-Programm“, eine Mischung aus DV-Grundlagenvermittlung, Einführung in verschiedene Arbeits-, Kommunikations- und Präsentationstechniken und betriebspraktischen Deutschthemen, wie Schriftverkehr, angeboten. In allen Unterrichtsfächern wird Wert auf die Umsetzung der Prozess-, Team- und Projektorientierung gelegt.

Die Abschlussprüfung findet schrftlich in den drei Prüfungsteilen „Geschäftsprozesse“, „Kaufmännische Steuerung und Kontrolle“ sowie „Wirtschafts- und Sozialkunde“ und mündlich im Prüfungsteil „Einsatzgebiet“ statt. Im Prüfungsfach „Einsatzgebiet“ muss in einem ca. 5-seitigen Report die Fachaufgabe aus dem Einsatzgebiet dargestellt werden. Dieser vom Prüfling erstellte Report dient als Basis für die Präsentation und das Fachgespräch vor der Prüfungskommission. Präsentation und Fachgespräch dauern zusammen höchstens 30 Minuten. Danach erfolgt die Notenbekanntgabe und die Aushändigung des Kaufmanngehilfenbriefes.

Interessenten für den Ausbildungsberuf Industriekauffrau/-mann sollten über einen Mittleren Schulabschluss sowie über Grundkenntnisse in Betriebswirtschaftlehre, Rechnungswesen und Englisch verfügen. Um die Ausbildungsinhalte sinnvoll und angemessen vermitteln zu können wird eine Ausbildungszeit von 2,5 Jahren empfohlen.

Ausbildungsdauer:
Die Ausbildung dauert grundsätzlich 3 Jahre. Eine Verkürzung auf 2,5 Jahre ist bei entsprechender Vorbildung und Leistungsfähigkeit der Auszubildenden möglich. Von einer Verkürzung auf 2 Jahre ist sowohl aus schulischer Sicht wie auch im Hinblick auf die Abschlussprüfung abzuraten.

Weiterführende Links:
Informationen zu dem Berufsbild finden Sie auch hier auf den Ausbildungsseiten der IHK Passau.

Ausbildung an der Berufsschule

An der Schule werden ca. 150 Auszubildende in 6 Fachklassen unterrichtet. Die neuen Auszubildenden werden alle in die 10. Klasse eingeschult, da dies nun eine Fachstufenklasse ist.

Stundentafel

Jahrgangsstufe 10 Jgst. 11. Jgst. 12. Jgst
Schultage pro Woche 1 ½ Tage 1 ½ Tage 1 Tag
Religion 1 1 1
Plus-Programm 1 1 1
Sozialkunde 1 1 1
Englisch 1 1 1
Allgem. Wirtschaftslehre      
(LF 1 und LF 12.1) 1 1 1
Betriebswirtschaftliche Geschäftsprozesse      
(LF 2 ,5 ,6, 7, 10 und 11) 5 5 2
Kaufmännische Steuerung und Kontrolle      
(LF 3, 4, und 8) 3 3 -
Betriebsbezogene Projektarbeit      
(LF 12.2) - - 2
Summe 13 13 9

Fachsprengel

Stadt Landshut und Landkreis Landshut

Die Staatliche Berufsschule 2 Landshut ist die zuständige Berufsschule für die Auszubildenden, die diesen Beruf an einem der aufgeführten Beschäftigungsorte erlernen.

Prüfungen

Zwischenprüfung

Die Zwischenprüfung wird von der IHK in der Regel nach der Hälfte der Ausbildungszeit abgehalten, d.h.

  • sie findet in der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres statt,
  • Inhalte des 1. Ausbildungsjahres werden geprüft,
  • sie wird schriftlich abgehalten und
  • sie dauert höchstens 90 Minuten.
  • Umfang: ca. 40 Aufgaben

Die Prüfungsgebiete umfassen

  • Beschaffung und Bevorratung
  • Produkte und Dienstleistungen
  • Kosten- und Leistungsrechnung

Funktionen laut Ausbildungsordnung

Beschaffung und Bevorratung:
01 Bedarfsermittlung und Disposition
02 Bestelldurchführung
03 Vorratshaltung und Beständeverwaltung

Produkte und Dienstleistungen:
04 Produkte und Dienstleistungen

Kosten- und Leistungsrechnung:
05 Kosten- und Leistungsrechnung

Bereichsübergreifende Inhalte:

Der Ausbildungsbetrieb:
06 Stellung, Rechtsform und Struktur des Ausbildungsbetriebes
07 Berufsbildung
08 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
09 Umweltschutz

Geschäftsprozesse und Märkte:
10 Märkte, Kunden, Produkte und Dienstleistungen
11 Geschäftsprozesse und organisatorische Strukturen

Information, Kommunikation, Arbeitsorganisation:
12 Informationsbeschaffung und -verarbeitung
13 Informations- und Kommunikationssysteme
14 Planung und Organisation
15 Teamarbeit, Kommunikation und Präsentation
16 Anwendung einer Fremdsprache bei Fachaufgaben

Integrative Unternehmensprozesse:
17 Logistik
18 Qualität und Innovation
19 Controlling

Personal:
20 Personal (Rahmenbedingungen)


Abschlussprüfung

Die Abschlussprüfung der IHK gliedert sich in einen schriftlichen und einen praktischen (mündlichen) Teil.

Die schriftliche Abschlussprüfung findet in folgenden Fächern statt:

  • Geschäftsprozesse (höchstens 180 Minuten)
  • Kaufmännische Steuerung und Kontrolle (höchstens 90 Minuten)
  • Wirtschafts- und Sozialkunde (höchstens 60 Minuten)

Die praktische (mündliche) Prüfung dauert 30 Minuten und umfasst folgenden Inhalt:

  • Fachaufgabe aus dem Einsatzgebiet (Präsentation und Fachgespräch).
  • Darstellung in einem 5-seitigen Report.

Bestehensregelung

Es muss mindestens die Bewertung "ausreichend" erzielt werden

  • im Gesamtergebnis der Abschlussprüfung,
  • im Prüfungsbereich "Geschäftsprozesse",
  • in mindestens einem der beiden Prüfungsbereiche kaufmännische Steuerung und Kontrolle sowie Wirtschafts- und Sozialkunde,
  • im Prüfungsbereich "praktische Prüfung" (=Einsatzgebiet)

Weiterbildungsmöglichkeiten

  • Industriefachwirt
  • geprüfter Betriebswirt
  • Betriebswirt (VWA)
Weiterbildung durch die IHK Passau

Projektthemen Industrie 12

 Schuljahr 06/07; Klassen IN12a IN12b

  • Bewerbungstrainer
  • Business-Knigge (Handbuch)
  • Kreation und Vermarktung einer Eispraline
  • Bewerbungstrainer (mit Film)
  • Erstellung einer Homepage für den Waldorfkindergarten Landshut
  • Business-Knigge (Handbuch + Film)

Schuljahr 07/08; IN12a IN12b

  • Battle Juice
  • Wunderbar
  • Bewerbungstrainer (für eine Ausbildungsstelle)
  • Ausbildungsknigge
  • Absolventendatei
  • Bewerbungstrainer (nach Beendigung der Ausbildung)
  • Mobbing
  • Homepage Industrie
  • Erfolgreich durch die Abschlussprüfung
  • Vermarktung eines Getränkes „Virgy"
  • Entwicklung eines Spiels für Industriekaufleute

Schuljahr 08/09; IN12a IN12b

  • Gesundheitsmanagement
  • Prüfungshandbuch „WISO"
  • Prüfungshandbuch „Personal"
  • Interkulturelle Kompetenz - China
  • Interkulturelle Kompetenz - Russland
  • Gesundheitsmanagement
  • Prüfungshandbuch „WISO"
  • Industriekaufmann – was dann?
  • Aufbau eines Zweigwerkes in Japan
  • Interkulturelles Marketing